Das perfekte Triathlon-Wetter ließ beim jüngsten Wettkampf auf sich warten: Statt blauem Himmel und sommerlichen 25 Grad trafen die Athleten auf magere 13 Grad, lebhaften Wind und stürmische Böen. Besonders die Radstrecke verlangte den Sportlern bei rasanten Abfahrten alles ab. Einzig das Schwimmen auf der 50-Meter-Bahn im 25 Grad warmen Wasser bot angenehme Bedingungen.
Trotz der widrigen Umstände zeigte der Nachwuchs tollen Kampfgeist. Beim Kindertriathlon der Jugend D überwand Nils Nowak nach 50 Metern Schwimmen, einem Kilometer Radfahren und 200 Metern Laufen alle Hürden und freute sich im Ziel sichtlich über seine Finishermedaille.
Auf den Distanzen der Jugend B und Schüler A (400 m Schwimmen, 10 km Rad, 2,5 km Lauf) überzeugte Tito von dem Busche mit einem extrem konstanten Rennen. Nach kontrolliertem Beginn steigerte er das Tempo stetig. Ein perfekter Wechsel und ein starker Endspurt brachten ihm nach 34:03 Minuten den 13. Platz bei den Schülern A. Teamkollege Timo Nowak erwischte nach starkem Schwimmen einen „gebrauchten Tag“ auf dem Rad. „Die Rad-Beine waren nicht da, dafür aber Seitenstiche“, bilanzierte er. Auf der Laufstrecke fing er sich wieder, brachte das Rennen gut zu Ende und holte in 37:07 Minuten einen starken 6. Platz.
Eine Premiere feierte Birk Fortmann, der erstmals in der Jugend A über die volle Sprintdistanz (500 m Schwimmen, 21 km Rad, 5,2 km Lauf) startete. Mit großem Respekt, aber hervorragender Einstellung biss er sich durch: „Der letzte Kilometer hat wehgetan, aber das ist normal.“ In 1:22:32 Stunde belegte er den 61. Platz von 139 Startern im Gesamtfeld, was einen starken 3. Platz bei den Jungen A bedeutete.
Einen optimalen Tag erwischte Peter Nowak. Mit der schnellsten Radzeit des Tages sicherte er sich in 1:03:27 Stunde den 2. Platz in der Gesamtwertung und den Sieg in seiner Altersklasse – eine perfekte Generalprobe für die in zwei Wochen anstehende Mitteldistanz in Steinbeck.
Text: Olaf Kusserow