Zwei Bohmter „Ironmänner“ in Barcelona am Start

Nach monatelanger Vorbereitung mit zahlreichen Trainingsstunden auf dem Rad, in den Laufschuhen und im Wasser, fiel am 07. Oktober der Startschuss für das diesjährige Saisonhighlight der Bohmter Triathleten Gero Jendretzki und Peter Nowak – beim Ironman Barcelona.

Bei eher herbstlichem Wetter galt es hier für die Athleten 3,9km zu schwimmen, 180km Rad zu fahren und 42,2km zu laufen.

Beide Athleten ließen sich durch den starken Wellengang im offenen Meer nicht aus der Ruhe bringen und konnten die Schwimmstrecke zügig absolvieren, wobei Gero Jendretzki mit einer Zeit von 58:25 Min. sogar unter einer Stunde bleiben konnte. Nach dem Schwimmen ging es auf die Radstrecke, die über regennasse Straßen führte, was den Athleten neben der körperlichen Anstrengung ein hohes Maß an Konzentration abverlangte, die Bohmter jedoch mit Bravur meisterten. Auch beim abschließenden Marathon zeigten Nowak und Jendretzki ihr sportliches Können, indem sie die 42,2km in 2:58Std. bzw. in 3:06Std. zurücklegten und damit auch die Marathonzeiten einiger angetretener Profitriathleten deutlich unterboten. Peter Nowak erreichte nach insgesamt 9:02Std. als vierter seiner Altersklasse das Ziel und auch Gero Jendretzki ließ nicht lange auf sich warten, denn nach 9:05Std. lief er ebenfalls als vierter seiner Altersklasse über die Ziellinie. „Auch, wenn meine Zeit etwas schneller war, ist Geros Leistung besonders zu bewundern“, sagte Nowak im Ziel. Jendretzki hatte nicht nur bedingt durch zwei Radstürze und dadurch beschädigtes Material eine erschwerte Vorbereitung, sondern auch noch am Wettkampftag ging es bei ihm turbulent zu. So sorgten eine abgebrochene Tachohalterung und ein platter Reifen noch kurz vor dem Start für Hektik und auf der Radstrecke erschwerte ein plötzlicher Defekt des Tachos die taktische Renneinteilung. „Für mich war es eine Saison mit Höhen und Tiefen, aber ich bin froh, dass ich letztendlich so ein gutes Rennen abliefern konnte“, resümierte Jendretzki.

Besonders hervorzuheben ist, dass sich beide mit ihrem jeweils vierten Platz in ihrer Altersklasse für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii im kommenden Jahr qualifiziert haben. Die Entscheidung, ob sie den Startplatz annehmen möchten, müssen die Athleten jedoch direkt am nächsten Tag treffen, indem sie der Siegerehrung beiwohnen. Die beiden Bohmter, die bereits in der Vergangenheit auf Hawaii gestartet sind, haben sich jedoch dagegen entschieden und werden die Weltmeisterschaft auch im nächsten Jahr als Zuschauer verfolgen.